FAQ

Unser Träger ist elobau, ein großer Elektronikhersteller aus Leutkirch im Allgäu. Mit einem Doppelstiftungsmodell ist elobau Vorreiter der Gemeinwohlökonomie. Um parallel zur Produktion von Sensorik und Bedienelementen ein langfristiges neues Geschäftsfeld zu gründen und der eigenen Vision von nachhaltigen Innovationen für die Welt gerecht zu werden, beteiligt sich elobau über HelloSolution am Innovationssektor der Agri-Food-Technologien.
Nachdem du dich über unser Kontaktformular bei uns registriert hast, melden wir uns mit einem Termin für ein Kennenlernen. Wenn nichts weiteres dagegen spricht machen wir anschließend entweder einen unverbindlichen Orientierungsworkshop (Feldforscher Programm), oder du wirst zu einem Pitch vor unserem Investoren Board eingeladen (Startup Programm). Nach dem Orientierungsworkshop bzw. dem Pitch melden wir uns schnellstmöglich bei dir und teilen dir unsere Entscheidung mit.
Als Feldforscher bist du ca. 4 Monate bei uns. Die genaue Länge stimmen wir mit dir individuell ab, abhängig von der Komplexität deines Themas. In diesem Zeitraum wollen wir gemeinsam deine Idee schärfen und mit Nutzern validieren.
Wir haben unser Büro in Leutkirch im württembergischen Allgäu und haben hier die perfekten Räumlichkeiten. Das heißt aber nicht, dass du immer hier sein musst. Zum Beispiel haben wir einen landwirtschaftlichen Partnerbetrieb in Brandenburg und einen Coworking-Maker-Space in der Nähe von Hamburg wo du dich ansiedeln kannst, um Praxiserfahrung zu sammeln. Aber auch jeder andere Ort der dir Vorteile bietet ist denkbar.
Wir haben keine feste Punkte-Bewertungs-Matrix, aber wir achten ein wenig auf Folgendes: Bringst du grundsätzliche eine unternehmerische Geisteshaltung mit? Ist dein Thema und Idee passend zu unserer Vision einer nachhaltigen und regenerativen Landwirtschaft? Könnte sich aus der Idee ein solides Unternehmen entwickeln?
Wir haben die Ambition euch bis zum Ende zu begleiten. Also bis aus der Idee ein selbständiges Unternehmen entstanden ist. Auf diesem langen Weg kann viel passieren und dafür sind wir natürlich bereit und offen.
Jein. Im Feldforscher-Programm, in dem wir gemeinsam erst Mal die Idee schärfen, gibt es möglicherweise noch gar kein Unternehmen in einer rechtlichen Form. Hier nehmen wir auch keine Anteile für unsere Unterstützung. Sobald wir gemeinsam ein Produkt bauen und in dein frisch gegründetes Unternehmen investieren, möchten wir vor dem Start über einen Anteil an diesem Unternehmen mit dir verhandeln.
Das lässt sich pauschal nicht sagen. Hoch genug damit du und wir einen ersten funktionierenden Prototyp bauen können und am Markt testen können. Niedrig genug dass kein Geld übrig bleibt und wir auch den Druck verspüren innovative Lösungen für die Probleme zu finden die uns auf dem Weg begegnen.
Nachdem du das Feldforscher-Programm erfolgreich durchlaufen hast und wir gemeinsam die Idee für spannend halten wandern wir direkt in den Pitch für ein Investment in ein dann zu gründendes Unternehmen.
Im weiteren Verlauf geht es sehr individuell weiter. Prinzipiell möchten wir danach weiterhin dabei sein und dich unterstützen und fördern bis die Unternehmung auf eigenen Beinen stehen kann.
Nein, wir haben keine festen Start und Endpunkte. Wir richten uns da ganz nach dir. Es kann aber sein, dass wir nicht immer sofort die notwendige Kapazität haben noch weitere Gründer zu begleiten. Ebenso kann es sein, dass die Saisonalität der Landwirtschaft es verlangt, ein Programm in einer bestimmten Jahreszeit zu starten.
Gerade am Anfangen möchten wir viel Lernen und die Ideen einem Stresstest unterziehen. Denn dann können wir mit dem Gelernten schnell eine andere Idee entwickeln. Ab dem Zeitpunkt der Gründung der Unternehmung und einem initialen Investment wäre es natürlich gut wenn wir nicht scheitern. Dennoch kann gerade bei Startups das unvermeidliche schnell passieren. Dann kann es sein, dass sich unsere Wege trennen.
Die Wende zur ökologischen und nachhaltigen Landwirtschaft ist bereits im vollem Gange. Nachhaltigkeit bedeutet den Ist-Zustand zu erhalten, was für die denaturierten und überdüngten Äcker keine Option ist. Daher haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Bodenfruchtbarkeit zu erhöhen, die Artenvielfalt zu fördern und klimaschonende Landwirtschaft zu ermöglichen. Darunter zählen auch Begriffe wie Humusaufbau, Agroforst, Verzicht auf Bodenbearbeitung, Mischkultur und viele mehr. Hierfür suchen wir Lösungen, die dem Landwirt einen ökonomisch sinnvollen Umstieg ermöglicht.
Wir bündeln unsere Kräfte auf diese eine Nische, deshalb sind wir in der regenerativen Landwirtschaft der richtige Partner. Wir und unsere Geschäftsführung stehen mit vollem Enthusiasmus hinter unseren Zielen und deiner Idee. So bekommst du genau die Unterstützung, den Schwung und die Experten die du für deine Lösung brauchst.
Gleichzeitig sind wir ein Investor, dem es am Herzen liegt, langfristig erfolgreiche Unternehmen aufzubauen, die mehr mit Purpose als mit Renditeversprechen überzeugen.
Soil-Hand

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